Der Sommer geht, der Winter kommt. Die Ski- und Snowboardsaison steht unweigerlich vor der Tür. Und mit erschrecken stellt man fest, dass die alte Jacke nicht mehr gut ist. Also muss eine Neue her. Doch wie findet man die richtige? Was ist zu beachten und wo liegen die Fehler? Hier ein kleiner Wegweiser durch den Angebotsdschungel.

Pistenblick Ischgl Smanuan Geht man in die Läden findet man Unmengen von Farben, Formen und Eigenschaften. Aber was ist das Richtig für eine paar aktive Tag im Schnee?

Bestechende Eigenschaften der potenziellen Neuerwerbung sind natürlich das sie möglichst wasserabweisend und zusätzlich noch atmungsaktiv ist. Woran man erkennt, dass man hier auf der richtigen Spur ist? Dazu gibt die Angabe der Wassersäule wertvolle Hinweise. Diese liegt meist zwischen 5000 und 20000 Millimeter und zeigt an, was für eine Säule an Wasser das Material theoretisch abhalten kann.

Die Atmungsaktivität der jeweiligen Jacke wird hingegen etwas anders dargestellt. In aller Regel in Gramm. In beiden Fällen gilt als Faustregel: Je höher der Wert, desto besser die Jacke – meist leider auch, desto Teurer die Jacke. Werte ab 10000 sind in beiden Fällen jedoch ein gute Wahl für den Einstieg.

Doch was ist eigentlich mit der Verarbeitung der Jacke. Kann man hier irgendwas nehmen? Oder gibt es hier auch etwas zu beachten? So wie sich die Frage stellt: Klar!
Hier gibt es mehrerer Varianten. Voll geklebte Nähte, vernähte Nähte und eine Mischung aus beidem. Dabei sind die vollverklebten Nähte den anderen Varianten vorzuziehen. Diese werden mit fully taped seams angegeben und bieten den größte Haltbarkeit und die größte Gewichtsreduzierung aus.

Jetzt haben wir zwar einige Eigenschaften durch. Aber worauf muss ich eigentlich achten, dass die Jacke richtig sitzt und passt? Hier variieren die Formen von ganz locker bis zu sehr figurbetont. Was hier das richtige ist, liegt wohl eher am persönlichen Geschmack. Erlaubt ist was gefällt.

Snowboard in ISCHGL Zusätzlich sollte man beim Kauf einer neuen Jacke auch darauf achten, dass die Jacke eindeutig warm im Winter ist, aber auch in der Sonne die Möglichkeit anbietet etwas gegen eine Überhitzung zu tun. Hier sind Reisverschlüsse unter den Arme und ähnliches eine willkommene Hilfe.

Ein großes Plus in Sachen Komfort ist bei einer Jacke auch der Schneefang. Gerade bei Stürzen verhindert dieser, dass man sich unangenehme Mengen an Schnee und Eis in die Kleidung befördert. Dazu sollte der Schneefang sowohl im Ärmel, also auch im Bereich des Übergangs zur Hose. Idealerweise kann man den Schneefang dann sogar mit der Hose verbinden.
Dazu kommen noch extra wie Taschen für den MP3-Player, eine abnehmbare Kapuze, Taschen für den Skipass, etc…

Am Ende entscheiden dann doch der Preis und das Aussehen der Jacke. Dabei ist es nicht ratsam zu sparsam zu sein. Sonst steht man am Ende auf der Piste, friert und verflucht die Sparsamkeit. Insgesamt kommt es also auf die Kombination aus Preis, Aussehen, Extras und Komfort an.

Also viel Spaß und ab auf die Piste.